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Vom Fruchtgummi zur Haute Couture

15. Juli
1 Min. Lesezeit

Ein Etuikleid mit Corsage, eng anliegend und ganz in Rot. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein gewöhnliches Modestück. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, woraus es tatsächlich besteht: aus Hitschies Schnüren mit Erdbeergeschmack. Der Fruchtgummi-Klassiker beweist, dass er es auf dem Laufsteg allemal draufhat.


news-desk.org Hitschies und Heidi Klum
Heidi Klum im schicken hitschies-Kleid. Fotocredit: hitschies

Entstanden ist das Kleid in Zusammenarbeit mit Heidi Klum, die schon zuvor an einem Adventskalender der Marke mitgewirkt hatte und diesmal die Idee einbrachte, Süßigkeiten und Mode zu verbinden. Verarbeitet wurden Schnüre, deren Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen war und die deshalb nicht mehr verkauft werden konnten. Für ein Kunstobjekt, so Hitschies-CEO Philip Hitschler-Becker, war das kein Nachteil, sondern genau richtig. Zu sehen ist das Kleid künftig am Firmensitz in Hürth.


Die Schnur selbst ist bei Hitschies alles andere als neu. Seit den 1970er Jahren gehört sie zum Sortiment und zählt bis heute zu den beliebtesten Produkten der Marke, mittlerweile in Sorten von Apfel über Cola bis Blaue Himbeere. Eine einzelne Packung bringt es auf rund 13,75 Meter Fruchtgummi, genug zum Naschen, Flechten oder eben auch zum Schneidern.


Hinter der Marke steht ein Familienunternehmen mit fast hundertjähriger Geschichte, das die Geschwister Philip, Julia und Nicolas Hitschler mittlerweile in vierter Generation führen.

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